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Berlin, 19. April 2022

Zu den chinesischen BIP-Zahlen sagt Wolfgang Niedermark, Mitglied der BDI-Hauptgeschäftsführung: „Wirtschaftlicher Abwärtsdruck zusätzliche Belastung für Weltwirtschaft“

  • „Der wirtschaftliche Abwärtsdruck in China wird zusätzlich zum Krieg in der Ukraine eine schwere Belastung für die Weltwirtschaft. Die harte Zero-Covid-Politik und Lockdowns in Metropolen wie Schanghai stören die Produktion in Chinas Industriezentren. Es besteht die Gefahr, dass die nach Corona aufwändig wiederaufgebauten Liefer- und Wertschöpfungsketten mittelfristig nochmals reißen. Die Folgen für die deutsche Wirtschaft wären lange spürbar.
  • Es drohen wieder zunehmende Lieferengpässe und höhere Preise. Die Niederlassungen deutscher Unternehmen in China arbeiten jetzt schon im Krisenmodus und leiden immens unter Lockdowns, Reisebeschränkungen und Unterbrechungen der Lieferketten.
  • Es wird immer deutlicher, dass eine Diversifizierung unserer internationalen Verflechtungen dringend in Angriff genommen werden muss, um Anfälligkeiten zu reduzieren. Zum Wohl der Menschen in China und im Interesse ihrer internationalen Handelsbeziehungen sollte die chinesische Regierung umgehend eine Exit-Strategie aus der Zero-Covid-Politik suchen.“

Source – BDI (via e-Mail)